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Auszug - 'Mehrgenerationenplatz' im Kurpark einrichten (Antrag der Gruppe SPD/CDU vom 10.06.2008, eingegangen am 11.06.2008)  

 
 
Öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Grünflächen- und Forstausschusses
TOP: Ö 6
Gremium: Grünflächen- und Forstausschuss Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Mi, 19.11.2008    
Zeit: 16:00 - 18:00 Anlass: Sitzung
Raum: Traubensaal
Ort: Rathaus
VO/2895/08 'Mehrgenerationenplatz' im Kurpark einrichten (Antrag der Gruppe SPD/CDU vom 10.06.2008, eingegangen am 11.06.2008)
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Antrag der Gruppe SPD/CDU
Federführend:01 - Büro der Oberbürgermeisterin Beteiligt:Bereich 74 - Grünplanung, Friedhöfe u. Forsten
Bearbeiter/-in: Gieseking, Stefan  Fachbereich 7 - Straßen- & Grünplanung, Ingenieurbau
 
Wortprotokoll
Beschluss

Beratungsinhalt:

 

Beratungsinhalt:

 

 

Bereichsleiter Zurheide erläutert die vorgesehene Herangehensweise. Zunächst sei vorgesehen, sich der Thematik im Zusammenwirken mit der Universität in einem Projektseminar interdisziplinär zu nähern, um Grundlagen zu erforschen, auf denen aufgebaut werden kann.

Für Ende 2009 ist vorgesehen, dass Ergebnisse vorliegen. Eine Umsetzung von Maßnahmen ist für das Jahr 2010 angedacht. Wo ein solcher Mehrgenerationenplatz angelegt werden sollte, muss man sehen, wenn Ergebnisse vorliegen. Als Standort muss es nicht zwingend der Kurparkbereich sein. Rahmenbedingungen werden dabei zu beachten sein.

 

Beigeordnete Schellmann  regt an, darüber einmal nachzudenken, hierzu Herrn Wittmoser einzubinden. Auch die Auswahl kleinerer Flächen außerhalb des Kurparks wären nach ihrer Ansicht für einen solchen Platz denkbar.

 

Bereichsleiter Zurheide  weist darauf hin, dass Herr Wittmoser bereits als Vermittler tätig war. Die weitere Vorgehensweise müsste ggf. noch abgestimmt werden.

 

Stadtbaurätin Gundermann führt aus, dass das Angebot der Universität zur Zusammenarbeit bereits vorläge. In der Vorgehensweise sollte konzeptionell vorgegangen werden. Der Hinweis, Herrn Wittmoser einzubinden, wurde bereits aufgenommen. Zunächst soll durch Kontaktaufnahme mit anderen Städten Erfahrungswerte eingeholt werden.

Sie spricht sich dafür aus, die Sache behutsam, konstruktiv und langfristig angelegt, anzugehen.

 

Herr Dammann – BUND – weist darauf hin, dass ein solcher Platz nicht von oben aufoktruiert werden sollte, sondern dass man rechtzeitig daran denkt, mögliche zukünftige Nutzer eines solchen Platzes in die Planungen einzubinden.

 

Herr Dr. Kracht – NABU – geht davon aus, dass der Kurpark eigentlich ein Bereich sei, der für alle Menschen da sei. Die Begrifflichkeit Mehrgenerationenplatz hält er in diesem Zusammenhang für entbehrlich. Er weist auf das Mehrgenerationenhaus am Bockelsberg hin. Dort leben mehrere Generationen unter einem Dach. Anbieten würde sich statt eines zentralen Mehrgenerationenplatzes im Kurpark vielleicht ein kleiner dezentraler Platz in unmittelbarer Nähe eines solchen Mehrgenerationenhauses.

 

Ratsherr Bast hält die Idee, einen Mehrgenerationenplatz anzulegen zwar für gut, jedoch fragt er sich,  was das alles kosten wird.

 

Stadtbaurätin Gundermann erläutert, dass Spielgeräte für Alt und Jung in Anschaffung, Wartung, Pflege und Kontrolle sehr kostenintensiv seien.

 

Beigeordneter Meißner  begrüßt, dass Kontakte mit anderen Städten zur Erfahrungseinholung aufgenommen werden. Er fragt sich jedoch, ob ein solcher Aufwand betrieben werden muss. Unverständlich erscheint, warum ein solches Projekt auf eine relativ lange Zeitschiene geschoben werden muss. Für angemessener würde er es halten, wenn man einfach schauen würde, wie andere es machen.

 

Ratsfrau Kießlich hält die vorgesehene Zusammenarbeit mit der Universität für gut und sinnvoll.

 

Stadtbaurätin Gundermann macht deutlich, dass es zwei völlig verschiedene Herangehensweisen gibt. Die Verwaltung schlägt vor, die Sache ähnlich wie bei Spielen in der Stadt anzugehen, d. h. zusammen mit der Universität Grundlagen zu ermitteln. Unterschiedliche Standorte machen es dann sicherlich auch erforderlich, unterschiedliche Qualitäten anzubieten. Ggf. müsste man daraus ein Mehrjahresprogramm machen.

Wenn etwas anderes gemacht werden soll, beispielsweise nur irgendwo ein seniorengerechtes Spielgerät dazugestellt werden, wäre das eine ganz andere Sache. So ist nach ihrer Ansicht der Auftrag jedoch nicht zu verstehen.

 

Ratsherr Schuler  spricht sich ausdrücklich für die große Lösung mit der Beteiligung der Universität aus.

 

Stadtbaurätin Gundermann weist darauf hin, dass dafür ein Ansatz in den Haushalt eingestellt werden müsste. Der Antrag hierzu müsste aus der Gruppe bzw. einer Fraktion kommen.

 

Fachbereichsleiter Dr. Rehbein verdeutlicht, dass er Herrn Wittmoser schätzt und seinen Rat gerne in Anspruch nehmen wird. Die Herangehensweise ist bereits mit Herrn Wittmoser abgesprochen. Sichergestellt werden muss, dass dadurch kein Bruch entsteht, sondern eine Fortführung der bereits in Angriff genommenen Maßnahmen speziell im Kurparkbereich gewährleistet wird.

 

Herr Roemer – 1. Vorsitzender KGBV regt an, wenn solche Anlagen dezentral angelegt werden sollen, dass dafür die eine oder auch mehrere Kolonien in Frage kämen. Angeregt wird, dass auch so genannte Bewegungsgärten eingerichtet werden könnten.

 

Beigeordneter Meißner hält eine dezentrale Anlage nur in Großstädten für geeignet und denkbar.

 

Bereichsleiter Zurheide geht auf die vorgesehene Grundlagenforschung ein. Hierzu ist eine Beteiligung der Zielgruppe erforderlich. Diesen Aufwand kann die Verwaltung jedoch allein nicht leisten. Hierzu bedarf es Hilfe von Dritten. Insofern bietet sich eine Beteiligung der Universität an.

 

Ratsfrau Hillmer hält die Einbindung von Herrn Wittmoser für eine nicht so gute Idee, wenn man das aber seitens von Dr. Rehbein so akzeptiert, wäre dies in Ordnung. Stattdessen sollte der Ausschuss sich einen bereits bestehenden Mehrgenerationenplatz in der Stadt Schöningen ansehen.

 

Weitere Wortmeldungen liegen nicht vor.

 

Ratsfrau Kießlich fasst als Ausschussvorsitzende das Ergebnis der Beratung wie folgt zusammen:

 

·                Eine Zusammenarbeit mit der Universität soll angestrebt werden.

·                Die erarbeiteten Ergebnisse sollen im Ausschuss vorgetragen werden.

·                Die Besichtigung des angelegten Mehrgenerationenplatzes in der Stadt Schöningen durch den Ausschuss soll geprüft werden.

 

Beschluss:

Beschluss:

Unter Einbeziehung des vorstehend von Ratsfrau Kießlich zusammengefassten Beratungsergebnisses nimmt der Grünflächen- und Forstausschuss den vorgetragenen Sachverhalt und die dargestellte Herangehensweise zur Kenntnis.