Bürgerinformationssystem

Auszug - Bericht über den Stand verschiedener Planungen und Projekte im Sanierungsgebiet - Sachstandsbericht  

 
 
Öffentliche Sitzung des Begleitausschusses Soziale Stadt
TOP: Ö 5
Gremium: Begleitausschuss Soziale Stadt Beschlussart: (offen)
Datum: Mo, 24.11.2008    
Zeit: 17:00 - 19:00 Anlass: Sitzung
Raum: Traubensaal
Ort: Rathaus
 
Wortprotokoll
Beschluss

Beratungsinhalt:

 

Beratungsinhalt:

 

Frau Bock teilt mit, dass die Postfiliale im Einkaufszentrum Kaltenmoor im September den Betrieb eingestellt habe. Die Post AG wolle das Gebäude an eine Gesellschaft veräußern.  Die Stadt habe das Vorkaufsrecht geltend gemacht und sei zurzeit dabei, das Gebäude zu erwerben. Die Nachnutzung sei noch nicht abschließend geklärt.

Die Post habe eine ,Shop-in-Shop’-Lösung angeboten, um das Serviceangebot rund um Brief- und Paketsendungen im Stadtteil zu erhalten. Das bedeutet, dass in einem Geschäft vor Ort ein sogenannter Postpoint eingerichtet werde, der von dem Ladeninhaber gleichzeitig mit betrieben werde. Angeboten würden zahlreiche Leistungen einer Postfiliale außer Geldverkehr.  Vor Weihnachten sei die Umsetzung jedoch nicht mehr möglich, da die Schulung des Personals einige Zeit in Anspruch nehme und noch nicht die notwendige Routine für einen Weihnachtsansturm vorhanden wäre.

 

Herr Mädge teilt auf Anfrage von Frau Kuckulies mit, dass Postbankgeschäfte aus Sicherheitsgründen in einem Post-Point nicht durchgeführt werden könnten.

 

Frau Baumgarten fragt, warum der Durchbruch im Einkaufszentrum durchgeführt werden solle und ob die vorhandenen Parkplätze dann bestehen blieben?

 

Herr Mädge antwortet, dass dies schon im Rahmenplan aus dem Jahr 1999 vorgesehen wäre. Ziel ist es vom Parkplatz und der Kurt-Huber-Straße direkt ins Einkaufszentrum gelangen zu können und so eine weitere Belebung der Geschäfte zu ermöglichen. Zunächst möchte man sich mit dem Ankauf des Gebäudes nur die Möglichkeit zu so einem Durchgang sichern. Die Entscheidung über eine weitere Öffnung der St.Stephanus-Passage Richtung Kurt-Huber-Straße sei noch nicht getroffen.

 

Frau von Rautenkranz fragt, wie die Eigentumsverhältnisse auf dem Parkplatz im Einkaufszentrum neben der Sparkasse seien.

 

Herr Mädge teilt mit, dass sich das Eigentum auf die Post, die Sparkasse, einige Anlieger und die E.ON Avacon AG verteile.

 

Herr Novotny stellt die Planung des Kreisverkehrs an der Theodor-Heuss-Straße vor.

 

Dabei geht Herr Novotny auf den Ausbau, die Aufteilung, die Maße und die Verkehrsauswirkungen ein.

In der bisherigen Situation gebe es Hinweise auf das Vorliegen eines Unfallschwerpunktes. Es käme häufig zu Unfällen, die durch bauliche Veränderung der Kreuzungssituation verhindert werden könnten. Zudem solle eine sichere Straßenüberquerung möglich gemacht werden

 

Des Weiteren wurden bereits Fördermittel für barrierearme und den heutigen Standards entsprechende Bushaltstellen  in der Carl-Friedrich-Goerdeler-Straße beantragt.

 

Herr Mädge erläutert, dass der Kreisverkehr an der Theodor-Heuss-Straße eine notwendige Maßnahme sei. Es bestehe eine erhöhte Unfallgefahr und eine hohe Frequentierung durch die Sanierung der umliegenden Brücken. Der Neubau des Kreisverkehrs sei in 2009 beabsichtigt.

 

Herr Riechey fragt, ob der Beschluss zum Bau des Kreisels auch mit den Bürgervertretern abgestimmt worden sei und ob die Entscheidung zum Bau des kostenintensiveren Kreisels einstimmig beschlossen wurde. Herr Riechey bittet außerdem um Aufklärung, ob auch ein günstigerer Kreisel gebaut werden könne.

 

Herr Pietrzyk sagt, dass die Bürgervertreter sich ausführlich über den Bau des Kreisels beraten und sich nach reiflicher Überlegung für den kostenintensiveren Kreisel entschieden hätten.

 

Herr Novotny teilt mit, dass der Kreisverkehr für den LKW- und Busverkehr so groß gebaut werden sollte. Grundsätzlich kann ein Kreisverkehr auch kostengünstiger hergestellt werden z.B. mit Fertigbauteilen. Allerdings wäre der Unterhaltungsaufwand wesentlich höher. Außerdem sollte der Kreisverkehr eine komfortable Eingangssituation in den Stadtteil schaffen. Ein Kreisverkehr mit geringerem Umfang wäre für das Verkehrsaufkommen nicht zu empfehlen.

 

Frau Baumgarten fragt, wie viel Platz für wartende Autos in Nähe des Kreisverkehrs eingeplant seien. Der Platz sollte ausreichend sein, um Staus vorzubeugen.

 

Herr Novotny erläutert, dass der Platz aus baulichen Gründen nicht sehr umfangreich sein werde und vielleicht für 3 – 4 Autos reiche. Um Staus zu vermeiden, könne man Änderungen bei der Ampelschaltung vornehmen.

 

Herr Mädge erläutert des Weiteren die Zufahrtssituation zum Einkaufszentrum Kaltenmoor. Es gebe seit längerem Beschwerden, dass der Lieferverkehr sowie Jugendliche, Anwohner und Gewerbetreibende mit ihren Autos unberechtigter Weise durch das Einkaufszentrum führen. Bisher wurde durch Beschilderung und Gesprächen mit den Gewerbetreibenden versucht, dem entgegenzuwirken. Da aber immer noch Beschwerden aufträten, habe die Stadt Pläne und Kostenschätzungen für den Einbau von Pollern fertigen lassen. Wichtig sei, dass es sich um langlebige Poller aus Edelstahl handle, die nicht von Autos umgefahren werden können. Die Poller sollten soweit notwendig versenkbar (nicht umklappbar) sein. Selbstverständlich habe eine solche Polleranlage auch ihren Preis.

 

Herr Novotny demonstriert an einem Modell wie der obere Teil des Pollers aussehen würde. Damit der Poller auch bei Dunkelheit sichtbar sei, können beim Herabsenken Leuchtdioden aktiviert werden. Der Poller ist aus Edelstahl und sehr massiv, daher nur schwer zu zerstören. Die Absenkung der Poller erfolge automatisch über das Signal einer Chipkarte. Diese Chipkarten werden nur an berechtigte Personen ausgegeben. Die Chipkarten können einzeln programmiert werden, so dass den berechtigten Personen z.B. nur während einer bestimmten Zeit das Herabsenken des Pollers gestattet wird (z.B. Lieferanten des Bäckers von 6.00 – 9.00 Uhr).

 

Die Kosten für eine Polleranlage (mit drei Pollern und einer Säule für die Chipkarte)  inkl. Technik und Tiefbau belaufen sich auf etwa 23.000,-€.

 

Herr Mädge schlägt vor, zunächst nur eine Polleranlage mit drei Pollern (zwei feste und einen versenkbaren) zur Zufahrt ins Einkaufszentrum auf Höhe der Sparkasse zu errichten. Erst wenn sich diese Anlage bewährt habe, sei zu entscheiden, ob auch an anderer Stelle zum Einkaufszentrum eine solche Anlage errichtet werden solle.

 

Beschluss:

Beschluss:

Der Begleitausschuss beschließt, die Errichtung einer Polleranlage zur Zufahrt ins Einkaufszentrum auf Höhe der Sparkasse.