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Beratungsinhalt: Erster
Stadtrat KOCH
erläutert, es habe im Bereich der Kulturförderung keine inhaltlichen Veränderungen
gegeben. Der Teil des Haushaltsplanes, der im Kultur- und Partnerschaftsausschuss
beraten werde, bilde nur einen kleinen Teil der Kulturförderung ab, welche in
Lüneburg insgesamt zur Verfügung stehe. Zusätzlich gebe es regionale und
überregionale Stiftungen, sowie andere Geldgeber von Bedeutung, wie z.B. das
Land Niedersachsen und den Lüneburgischen Landschaftsverband. Er sei froh, dass
der Bereich Kultur trotz der angespannten Haushaltslage weiterhin ohne
wesentliche finanzielle Einschnitte beibehalten werden könne, auch wenn
natürlich hier und da eine Aufstockung wünschenswert gewesen wäre. Herr
REMPEL erläutert
kurz die wenigen formalen Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr. Bei den
Personalkosten seien die Tariferhöhungen berücksichtigt worden. Ansonsten sei
der Haushalt vom vergangenen Jahr zahlenmäßig unverändert fortgeschrieben
worden. In die Finanzplanung seien die Summen für die Neuordnung der
Museumslandschaft und der Zuschuss an die Leuphana Universität aufgenommen
worden. Er beantwortet Detailfragen der Ausschussmitglieder. Beigeordnete
SCHELLMANN fragt,
ob für den Ausbau der LZB zum neuen Stadtarchiv keine weiteren Investitionen
geplant seien. Erster
Stadtrat KOCH
erklärt, der in 2008 in den Haushalt eingestellte Betrag sei für den Umzug
veranschlagt worden. Die weiteren Investitionen würden von der LüWoBau getragen
und erschienen daher nicht im Haushaltsplan. Die Hansestadt Lüneburg werde in
den nächsten Jahren eine Miete an die LüWoBau zahlen. Erster Stadtrat KOCH
appelliert, nicht zu sehr auf die Einzeldetails zu schauen, sondern das
Jahresergebnis der einzelnen Produkte zu betrachten. Die Politik sollte künftig
ihr Augenmerk eher auf die Steuerung dessen legen, was sie einsetzen und
erreichen wolle, nicht mehr auf die für die Umsetzung notwendigen Details. Die
vielen Einzelheiten verstellten häufig den Blick für das große Ganze.
Interessant sollte künftig nur noch sein, ob die Produktorientierung stimmig
und das Ergebnis genau das ist, was man in Qualität und Umfang haben wolle, und
ob es zu teuer sei, oder nicht. Das Zurückfallen in die Betrachtung einzelner
Einnahme- und Ausgabeansätze sollte möglichst überwunden werden. Beschluss: Der
Kultur- und Partnerschaftsausschuss fasst mehrheitlich mit den Stimmen der
Gruppe SPD/CDU gegen die Stimme der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen bei
Stimmenthaltung der FDP-Fraktion folgenden Beschluss: Der
Kultur- und Partnerschaftsausschuss stimmt den mit dem Haushaltsplanentwurf für
2009 vorgelegten Planansätzen des Bereiches Kultur für das Haushaltsjahr 2009
zu. (14) |
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