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Ratsherr
von Mansberg übergibt für diesen Tagesordnungspunkt den Vorsitz an Beigeordnete
Schellmann. Beratungsinhalt: Frau
WEIHE begrüßt die
Anwesenden und berichtet, das Theater im e.novum bestehe seit dem Jahr 2000 und
sei ein gemeinnütziger Verein mit 10 Schauspielgruppen, bestehend aus 3 Kinderensembles,
4 Jugendensembles und 3 Erwachsenenensembles, mit insgesamt 130 Mitgliedern. Die
Mitglieder seien zugleich Fördermitglieder des Vereins und bekämen für ihren
Beitrag Schauspielunterricht. Einige Mitglieder hätten hier erfreulicherweise
ihre Berufung gefunden und gingen inzwischen auf professionelle
Schauspielschulen. Die Nachfrage nach weiteren Plätzen sei inzwischen so groß,
dass im nächsten Frühjahr ein weiteres Kinderensemble aufgebaut werden solle.
Auf der Warteliste stünden bereits an die 130 Kinder, die sich beteiligen
möchten. Interessenten hätten zunächst die Möglichkeit, an den 8 - 12wöchigen
Schauspielkursen teilzunehmen, die zweimal jährlich angeboten werden. Wenn man
der Nachfrage gerecht werden wollte, könnte man also noch viel mehr anbieten,
habe jedoch nicht genügend Probenräume zur Verfügung. Das Theater produziere 6
– 8 Eigenproduktionen pro Jahr mit eigentlich immer ausverkauften
Vorstellungen. Hinzu kämen Gastauftritte professioneller Künstler sowohl für
Kinder als auch für Erwachsene, u.a. monatlich ein Kindergastspiel am Sonntag
für die ganze Familie und montags für Kindergärten. Laut Nachfrage könnten auch
noch mehr Vorstellungen angeboten werden, es stünden jedoch nicht genügend
Spieltermine zur Verfügung. Mit
den Förderbeiträgen und Spenden und Eintrittsgeldern habe das Theater im Jahr
2007 28.500 € zur Verfügung gehabt. Das Theater beschäftige 3
Theaterpädagogen sowie einige auf Honorarbasis arbeitende Mitarbeiter und 21
ehrenamtliche Helfer. Die
jetzt am Theater geplante Neueröffnung eines Kinder- und Jugendtheaters habe
natürlich einige Befürchtungen um die weitere Existenz des theaters im e.novum
ausgelöst und sie hoffe sehr, dass die beiden Einrichtungen nebeneinander
bestehen können. Erster
Stadtrat KOCH erklärt,
das neue Kinder- und Jugendtheater habe eine andere Konzeption und andere
Zielgruppen als das theater im e.novum. Es sollten damit auch Kinder- und Jugendliche
angesprochen werden, die einen Förderbeitrag nicht aufbringen könnten. Vor
allen Dingen sollten dort jedoch Gruppenaktivitäten mit Kindergärten und
Schulklassen gefördert werden, im Wesentlichen mit professionellen Ensembles. Zielsetzung
sei, 10.000 Zuschauer im Jahr zu erreichen. Aktivitäten im
Schauspielunterrichtsbereich könnten dort nicht geleistet werden, insofern sei
eine Konkurrenzsituation nicht zu befürchten. Die Spielstätte könne vom Theater
allein nicht bespielt werden, daher könnten auch die bereits vor Ort
vorhandenen Anbieter mit einbezogen werden, z.B. auch Puppentheater usw.,
soweit die Kapazitäten das hergeben. Beigeordnete
SCHELLMANN lobt die
Arbeit des theaters im e.novum und fragt nach dem zusätzlichen Raumbedarf des
Theaters und ob dieser in dem neuen Kinder- und Jugendtheater mit abgedeckt
werden könne. Frau
WEIHE antwortet,
der Probenraum müsse nicht allzu groß sein. Erster
Stadtrat KOCH
erwidert, es müsse sich im praktischen Betrieb herausstellen, inwieweit in dem
neuen Theaterbau Räume anderweitig zur Verfügung gestellt werden könnten. Eine
weitere Möglichkeit wäre eventuell, Räumlichkeiten in der neu entstehenden
Musikschule mit zu nutzen. Der
Kultur- und Partnerschaftsausschuss nimmt Kenntnis. Beigeordnete
Schellmann übergibt den Vorsitz wieder an Ratsherrn von Mansberg. |
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