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Auszug - Rosenkamp - Entwicklung der Vermarktung  

 
 
Öffentliche Sitzung des Ortsrates Oedeme
TOP: Ö 4.2
Gremium: Ortsrat der Ortschaft Oedeme Beschlussart: (offen)
Datum: Do, 27.03.2008    
Zeit: 19:00 - 21:00 Anlass: Sitzung
Raum: Gaststätte "Jägerhof"
Ort: Im Dorf 5, 21335 Lüneburg
 
Wortprotokoll
Beschluss

Beratungsinhalt:

 

Beratungsinhalt:

 

Ortsbürgermeister Körner begrüßt zur Beratung des TOP Herrn Dr. Franke von der Firma Urban PR.

 

Herr Dr. Franke – Urban PR – berichtet über die Entwicklung im Baugebiet. Vieles wurde zwischenzeitlich realisiert. Nicht nur wegen der durchgeführten Maßnahmen ist erfreulicherweise festzustellen, dass die Nachfrage nach Baugrundstücken gestiegen sei.

Aufgrund bestehender Nachfrage auch aus dem Ortsteil Oedeme heraus wird derzeit überlegt, ob man bei der Vermarktung auch an neue Wohnkonzepte herangehen sollte. Nachgefragt wird derzeit verstärkt generationsübergreifendes Wohnen.

Vorgesehen ist, dass ab Ende April des Jahres konkret geprüft werden soll, ob sich eine solche Wohnform im nordöstlichen Bereich des Baugebietes realisieren lässt. Gedacht ist dabei an eine Anlage mit mehreren WE. Die Vorgaben und die Qualitäten des B-Plans sollen dabei beachtet werden. Befreiungen wären jedoch analog zu dem bereits an anderer Stelle für die Architektenhäuser im Baugebiet erteilten, angepasst an die zeitliche Entwicklung, erforderlich.

 

Ortsbürgermeister Körner macht deutlich, dass, wenn für die Realisierung eine B-Plan-Änderung erforderlich sei, dies nicht möglich sein wird. Gerügt wird von ihm die Herangehensweise der Vermarktung. Da ist von den geflossenen Informationen der verkehrte Weg beschritten worden, da vor einer Information gegenüber Ortsrat und Verwaltung Informationen bereits im Internet eingestellt waren.

Auch darf nicht der Eindruck entstehen, dass dort eine Altenwohnanlage entstehen soll. Die Verwaltung aber auch der Ortsrat Oedeme befinden sich diesbezüglich auch in einer Verantwortung gegenüber den Bauherren, die dort bereits gebaut haben und darauf vertrauen, dass die bestehenden Festsetzungen des B-Plans Bestand haben werden.

 

Frau John – Ortsratsmitglied – weist darauf hin, dass sich mit den Zeiten auch die Wohnansprüche verändern. Sie spricht sich dafür aus, dass dies in einem Workshop zumindest diskutiert werden sollte, um festzustellen, ob ein solcher Bedarf überhaupt besteht.

 

Herr Dr. Franke – Urban PR – macht deutlich, dass für die Prüfung der Realisierbarkeit eines Mehrgenerationshauses keiner mit dem Anspruch angetreten sei, dass dafür eine B-Plan-Änderung durchgeführt wird. Allerdings wird schon an Befreiungen in bestimmten Details gedacht, um auf die Anforderungen des Marktes reagieren zu können. Bedauerlich wäre es, wenn der bestehenden Nachfrage aus der Ortschaft selbst nicht Rechnung getragen werden könnte. Dass man sich im Vorfeld weitergehender Überlegungen Rat von außen holt, hält er in diesem Zusammenhang für sinnvoll und legitim.

 

Oberbürgermeister Mädge verdeutlicht, dass es hier nicht um Seniorenheime, die nach den Festsetzungen des B-Plans ohnehin nicht zulässig wären, geht, sondern dem Markt angepasst um neue Wohnformen handelt.

 

Ortsbürgermeister Körner weist darauf hin, dass die Aktivitäten in der Vermarktung Früchte tragen. Man kann erkennen, dass es vorangeht. Bei den Überlegungen bezüglich der Prüfung der Zulässigkeit eines Mehrgenerationshauses spricht er sich strikt gegen einen Workshop aus. Das bisherige gute Zusammenwirken aller Beteiligten hat gezeigt, dass es eines Workshops nicht bedarf.

 

Herr Blume – Ortsratsmitglied – hält es für nicht gut, wenn dort ein Baugebiet im Baugebiet entstehen würde. Wenn es denn kein Workshop sein soll, würde er es dennoch für angezeigt halten, die Anlieger zumindest informativ in die weitergehende Planung einzubinden.

 

Herr Dr. Franke – Urban PR – nimmt diese Anregung auf. Er selbst würde eine solche Informationsveranstaltung öffentlich abhalten. Jedoch nur in einem solchen Rahmen, dass man noch arbeitsfähig bleibt. Mehr als 40 – 50 Personen sollten nicht beteiligt werden.

 

Ortsbürgermeister Körner macht noch einmal deutlich, dass auch er aus verschiedenerlei Gründen sich gegen einen Workshop ausspricht. Zu befürchten ist, dass lehrt die Erfahrung, dass so etwas ausufern und letztendlich Unmut erzeugen würde.

 

Herr Mai – Sparkassen Vorstand – betont, dass nichts geplant werde, was die Festsetzungen des B-Plans nicht hergeben. Ein Workshop würde dazu dienen, die unterschiedlichen Interessenlagen abzuklopfen. Keineswegs ist an eine Ghettoisierung gedacht. Auch soll keine Drohkulisse aufgebaut werden.

 

Ortsbürgermeister Körner spricht sich für die weitere Vorgehensweise dahingehend aus, dass zunächst im kleinen Kreis mit dem Planungsbereich der Verwaltung abgestimmt wird, was überhaupt innerhalb der bestehenden Festsetzungen des B-Planes realisierbar ist.

 

Beschluss:

Beschluss:

Die Ortsratsmitglieder stimmen der von Ortsbürgermeister Körner vorgeschlagenen weiteren Vorgehensweise einvernehmlich zu.