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Beratungsinhalt: Ortsbürgermeister
Körner begrüßt zur
Beratung des TOP Herrn Dr. Franke von der Firma Urban PR. Herr
Dr. Franke – Urban PR – berichtet über die Entwicklung im Baugebiet. Vieles wurde
zwischenzeitlich realisiert. Nicht nur wegen der durchgeführten Maßnahmen ist erfreulicherweise
festzustellen, dass die Nachfrage nach Baugrundstücken gestiegen sei. Aufgrund
bestehender Nachfrage auch aus dem Ortsteil Oedeme heraus wird derzeit
überlegt, ob man bei der Vermarktung auch an neue Wohnkonzepte herangehen
sollte. Nachgefragt wird derzeit verstärkt generationsübergreifendes Wohnen. Vorgesehen
ist, dass ab Ende April des Jahres konkret geprüft werden soll, ob sich eine
solche Wohnform im nordöstlichen Bereich des Baugebietes realisieren lässt. Gedacht
ist dabei an eine Anlage mit mehreren WE. Die Vorgaben und die Qualitäten des B-Plans
sollen dabei beachtet werden. Befreiungen wären jedoch analog zu dem bereits an
anderer Stelle für die Architektenhäuser im Baugebiet erteilten, angepasst an
die zeitliche Entwicklung, erforderlich. Ortsbürgermeister
Körner macht
deutlich, dass, wenn für die Realisierung eine B-Plan-Änderung erforderlich
sei, dies nicht möglich sein wird. Gerügt wird von ihm die Herangehensweise der
Vermarktung. Da ist von den geflossenen Informationen der verkehrte Weg
beschritten worden, da vor einer Information gegenüber Ortsrat und Verwaltung Informationen
bereits im Internet eingestellt waren. Auch
darf nicht der Eindruck entstehen, dass dort eine Altenwohnanlage entstehen
soll. Die Verwaltung aber auch der Ortsrat Oedeme befinden sich diesbezüglich
auch in einer Verantwortung gegenüber den Bauherren, die dort bereits gebaut
haben und darauf vertrauen, dass die bestehenden Festsetzungen des B-Plans
Bestand haben werden. Frau
John – Ortsratsmitglied – weist darauf hin, dass sich mit den Zeiten auch die
Wohnansprüche verändern. Sie spricht sich dafür aus, dass dies in einem
Workshop zumindest diskutiert werden sollte, um festzustellen, ob ein solcher
Bedarf überhaupt besteht. Herr
Dr. Franke – Urban PR – macht deutlich, dass für die Prüfung der Realisierbarkeit
eines Mehrgenerationshauses keiner mit dem Anspruch angetreten sei, dass dafür
eine B-Plan-Änderung durchgeführt wird. Allerdings wird schon an Befreiungen in
bestimmten Details gedacht, um auf die Anforderungen des Marktes reagieren zu
können. Bedauerlich wäre es, wenn der bestehenden Nachfrage aus der Ortschaft
selbst nicht Rechnung getragen werden könnte. Dass man sich im Vorfeld
weitergehender Überlegungen Rat von außen holt, hält er in diesem Zusammenhang
für sinnvoll und legitim. Oberbürgermeister
Mädge verdeutlicht,
dass es hier nicht um Seniorenheime, die nach den Festsetzungen des B-Plans
ohnehin nicht zulässig wären, geht, sondern dem Markt angepasst um neue Wohnformen
handelt. Ortsbürgermeister
Körner weist darauf
hin, dass die Aktivitäten in der Vermarktung Früchte tragen. Man kann erkennen,
dass es vorangeht. Bei den Überlegungen bezüglich der Prüfung der Zulässigkeit
eines Mehrgenerationshauses spricht er sich strikt gegen einen Workshop aus.
Das bisherige gute Zusammenwirken aller Beteiligten hat gezeigt, dass es eines
Workshops nicht bedarf. Herr
Blume – Ortsratsmitglied – hält es für nicht gut, wenn dort ein Baugebiet im
Baugebiet entstehen würde. Wenn es denn kein Workshop sein soll, würde er es
dennoch für angezeigt halten, die Anlieger zumindest informativ in die weitergehende
Planung einzubinden. Herr
Dr. Franke – Urban PR – nimmt diese Anregung auf. Er selbst würde eine solche
Informationsveranstaltung öffentlich abhalten. Jedoch nur in einem solchen
Rahmen, dass man noch arbeitsfähig bleibt. Mehr als 40 – 50 Personen
sollten nicht beteiligt werden. Ortsbürgermeister
Körner macht noch
einmal deutlich, dass auch er aus verschiedenerlei Gründen sich gegen einen
Workshop ausspricht. Zu befürchten ist, dass lehrt die Erfahrung, dass so etwas
ausufern und letztendlich Unmut erzeugen würde. Herr
Mai – Sparkassen Vorstand – betont, dass nichts geplant werde, was die Festsetzungen des
B-Plans nicht hergeben. Ein Workshop würde dazu dienen, die unterschiedlichen
Interessenlagen abzuklopfen. Keineswegs ist an eine Ghettoisierung gedacht.
Auch soll keine Drohkulisse aufgebaut werden. Ortsbürgermeister
Körner spricht sich
für die weitere Vorgehensweise dahingehend aus, dass zunächst im kleinen Kreis
mit dem Planungsbereich der Verwaltung abgestimmt wird, was überhaupt innerhalb
der bestehenden Festsetzungen des B-Planes realisierbar ist. Beschluss: Die
Ortsratsmitglieder stimmen der von Ortsbürgermeister Körner vorgeschlagenen
weiteren Vorgehensweise einvernehmlich zu. |
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