Bürgerinformationssystem
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Beratungsinhalt: Oedemer
Weg / Ruhender Verkehr zwischen Schildsteinweg und der Straße Korb Fachbereichsleiter
Dr. Rehbein ist
aufgrund eines Hinweises aus dem Ortsrat der Frage nachgegangen, ob durch den
ruhenden Verkehr eine erhöhte Unfallgefährdung zu verzeichnen ist. Im Ergebnis
kann aufgrund durchgeführter Recherchen festgestellt werden, dass dieser
Bereich bezüglich einer erhöhten Unfallgefahr nicht auffällig ist. Der
Parkbereich soll dort deshalb auch weiterhin bestehen bleiben. Hirtenweg
/ Blumenkübel Fachbereichsleiter
Dr. Rehbein informiert
darüber, dass aufgrund einer Anregung die dort stehenden Blumenkübel im Oktober
2007 entfernt wurden. Weg
zum Schießstand / Ausspülungen Fachbereichsleiter
Dr. Rehbein erklärt,
dass der Weg zwischenzeitlich ausgebessert wurde. Ausspülungen dürften deshalb
auch kein Thema mehr sein. Weitere
Mitteilungen liegen nicht vor. Anfragen
der Ortsratsmitglieder Aufstellung
blauer Tonnen / Nutzung Herr
Forstreuter – Ortsratsmitglied – weist darauf hin, dass zwischenzeitlich mit der Aufstellung
blauer Tonnen für Altpapierverwertung begonnen wurde. Er appelliert an die Bürger,
diese Tonnen im Sinne einer umweltgerechten Rohstoffnutzung intensiv zu nutzen
und dazu wegen Gebührenauswirkungen möglichst die der GfA zu nutzen. Osterfeuer Frau
Munzel – Ortsratsmitglied – merkt kritisch an, dass die Osterfeuer zwischenzeitlich eine
Größe erreicht haben, dass man sich fragen muss, ob das in der heutigen Zeit
noch so sein muss. Insbesondere das zusätzliche Heranschaffen von
Brennmaterialien sollte zukünftig unterbleiben. Sie spricht sich dafür aus,
Osterfeuer in einem kleineren Rahmen abzubrennen. Ortsbürgermeister
Körner verweist
darauf, dass Veranstalter des Osterfeuers die Ortsfeuerwehr sei. Da das
Osterfeuer von Jung und Alt gut angenommen wird und damit auch das
Gemeinschaftsgefühl gestärkt wird, sieht er nicht die Notwendigkeit, an dem
Veranstaltungsablauf etwas ändern zu müssen. Herr
Peters – Ortsbrandmeister Oedeme – erklärt, dass das Osterfeuer in
Oedeme traditionell eine gewisse Größe habe an der nach seiner Ansicht auch
festgehalten werden sollte. Wegen der starken Regenfälle ist es schlechter
abgebrannt und war dabei insgesamt auch schlechter besucht als in Vorjahren. Die
Feuerwehr möchte an der Tradition des Osterfeuerabbrennens festhalten. Einmal im
Jahr sollte dies für die Anlieger auch hinnehmbar sein. Wie
in den Vorjahren auch, werden Osterfeuer von der Feuerwehr nur nach vorheriger
Antragstellung und Genehmigung durch den Bereich Umweltschutz der Stadt
durchgeführt. Oberbürgermeister
Mädge macht
deutlich, dass man bei der klimatischen Entwicklung im Kleinen damit anfangen
sollte, sein Tun zu überdenken. Seiner Entscheidungskompetenz obliege es, dass
Osterfeuer nicht zur illegalen Abfallentsorgung zweckentfremdet werden und dass
ein ausreichender Abstand zur Wohnbebauung eingehalten wird. Zu betonen ist
aber auch, dass Niemand beabsichtigt, Osterfeuer und den Brauch abzuschaffen.
Jedoch sollte die Herausforderung, etwas für unser aller Umwelt zu tun,
angenommen werden und bei der Größe von Osterfeuern Augenmaß anzulegen. Die
Ortschaft ist bei auftretenden Problemen aufgefordert, diese in
Eigenverantwortung zu lösen und sich selbst Regeln für ein gedeihliches
Miteinander aufzuerlegen. Die Stadt kann mit einer Genehmigung für das Abbrennen
von Osterfeuern nur den Rahmen vorgeben. Verdeutlicht
wird, dass zukünftig auch aufgrund bestehender gesetzlicher Vorgaben verstärkt
auf die Größe der genehmigten Osterfeuer geachtet wird. Auch ein Nachlegen
bietet sich für die Veranstalter an. Die Stadt selbst wird ihren Baum- und
Buschschnitt zukünftig zum Häckseln zur Deponie verbringen. Um
Missverständnissen vorzubeugen sei noch einmal gesagt, dass Niemandem daran
gelegen ist, Brauchtum abzuschaffen und Osterfeuer zu verbieten. Zielrichtung
sollte jedoch sein, bei Abbrennen von Osterfeuern Augenmaß zu bewahren und im
Sinne von Klimaschutz umweltbewusst zu handeln. Ortsbürgermeister
Körner schließt die
Sitzung um 21.00 Uhr. Beschluss: |
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