Bürgerinformationssystem
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Beratungsinhalt: Herr
Rempel aus der Kämmerei gibt einen kurzen Überblick über die neue Systematik
des Haushaltes und die wesentlichen Änderungen zum kameralistischen Haushalt. Anhand
der nachversandten Unterlagen (Teilergebnispläne der einzelnen Produkte)
erläutert Herr Wiebe am Beispiel des Produkts Grundschulen die einzelnen Posten
bei den Erträgen und bei den Aufwendungen. Dabei
sind einzelne Posten („Sachkonto 4221000: Unterhaltung des beweglichen
Vermögens“) nach Klassenpauschalen und nach Schülerpauschalen
(„Sachkonto: 4271080 Lehr- und Unterrichtsmittel“) berechnet. Die
Übersicht der (angepassten) Schüler- und Klassenpauschalen ist in der Anlage
beigefügt. Zur
Tabelle noch folgende Erläuterungen: Die
im vergangenen Jahr beschlossene Erhöhung der Pauschalen, 2007 um 5% in den
Folgejahren um 2% ist in der Tabelle unter „Pauschalen“ für die
Jahre 2006-2010 aufgeführt. Die Klassenpauschale erhöht sich z.B. von 2006 um
5% auf 177,57 €, 2008 um 2% auf 181,12 €. Mit
Hilfe der Klassenpauschale 2008 von 181,12 € und der Schülerpauschale
2008 (z.B. für Grundschulen von 14,61 €) wurden die Haushaltsansätze 2008
für die o.g. Sachkonten 4221000 und 4271080 ermittelt. Dabei konnten bei
Anmeldung der Ansätze nur die Schüler- und Klassenzahlen 2006/2007 zugrunde
gelegt werden. Zwischenzeitlich stehen die amtlichen Schülerzahlen 2007/2008
fest, mit diesen wurden die Haushaltsansätze aktualisiert. Diese Ansätze sind
in der anliegenden Tabelle unter HH-Ansätze 2008 aufgeführt. Auf
Nachfrage der Beigeordneten Schellmann wird bestätigt, dass eine
Vergleichbarkeit der Zahlen des Ergebnishaushalts mit denen des
kameralistischen Haushalts nicht gegeben ist. Auf den Produktblättern sind die
Daten der letzten Jahre abgedruckt, diese korrespondieren nicht mit dem Ansatz
des Ergebnisplanes und sind auch nicht daraus „errechenbar“. Ein
echter Vergleich ist erst möglich, wenn der Haushaltsentwurf 2009 vorgelegt wird.
Jetzt sind nur einzelne „Stichproben“ möglich. Oberbürgermeister
Mädge bittet hier um Vertrauen. Auch für die Verwaltung ist das
Haushaltsverfahren neu. Sicherlich werden im Laufe der Zeit auch
Nachbesserungen und Korrekturen erfolgen müssen. Für
Beigeordnete Baumgarten stellt sich die Frage, ob die Anmeldungen der Bereiche
im Haushaltsentwurf umgesetzt sind oder ob gekürzt wurde. Für den Teilhaushalt
Bildung bestätigt Herr Wiebe, dass die Anmeldungen umgesetzt wurden. Erster
Stadtrat Koch erläutert nochmals das gesamte Ziel, mit dem Produkthaushalt mehr
Transparenz herzustellen und den Ratsmitgliedern eine genauere und
zielgerichtete Steuerung zu ermöglichen, ohne bei der Betrachtung einzelner
Haushaltsstellen zu verharren. Erstmals sind jetzt alle Kosten abgebildet und
die tatsächlichen Produktkosten, z.B. was kostet der Schulbetrieb pro
Grundschüler in Lüneburg oder in Vergleichsstädten, ermittelbar. Diese mussten
vorher durch gesonderte Auswertungen dargestellt werden. Bürgermeister
Dr. Scharf erkundigt sich nach den Zahlen für das Sachkonto „4455010:
Erstattungen an die Gebäudewirtschaft“. Diese können nicht seitens der
Schulverwaltung dargestellt werden. Sie korrespondieren mit dem Haushalt des
Eigenbetriebs Gebäudewirtschaft, der im Werksausschuss diskutiert wird. Die
Bonuszahlungen an die Schulen für Energieeinsparungen erfolgen weiterhin, wie
dies im Haushalt darzustellen ist, sollte zum Protokoll erläutert werden: Bonusausschüttungen
an die Schulen können aus dem Sachkonto „4431130: Sonst. Aufwendungen f.
lfd. Betrieb“ vorgenommen werden. Der Ansatz (-100 €) trifft keine
Aussage über die tatsächliche Ausschüttung. Der Bonusbetrag wird vom Bereich
Bildung berechnet und von der Gebäudewirtschaft abgefordert, kann aber nicht
vorab beziffert werden. Erträge dafür können bei Sachkonto „3591000:
andere ordentliche Erträge“ gebucht werden. In der eingehenden Höhe der
Erträge können diese wiederum an die Schulen ausgeschüttet werden. Auf
Nachfrage der Beigeordneten Lotze wird bestätigt, dass die in der letzten
Sitzung des Schulausschusses beschlossene Zusammenfassung der Hauptschule
Kreideberg und der Christiani-Schule im Haushaltsentwurf nicht abgebildet ist;
beide Schulen sind in den Produkten Hauptschulen bzw. Realschulen enthalten. Abschließend
stellt Herr Wiebe die Investitionen laut Haushaltsplanentwurf 2008 für Schulen
vor. Die
hier dargestellten „Hochbaumaßnahmen“ entsprechen weitestgehend dem
mehrjährigen Investitionsprogramm für Schulen, was vom Rat für die Jahre 2005
bis 2009 verabschiedet wurde, wobei Veränderungen der ersten Jahre der Laufzeit
berücksichtigt wurden. Über
die baulichen Investitionen wird der Werksausschuss im Rahmen seiner
Haushaltsberatungen entscheiden. Es
ist beabsichtigt, im Frühjahr 2008 über die Schulbaumaßnahmen im Schulausschuss
zusammenfassend zu berichten. Die
Vorsitzende, Beigeordnete Lotze dankt für die Ausführungen. Der
Haushaltsentwurf 2008 wird zur Kenntnis genommen. Beschluss: Der
Schulausschuss nimmt den Haushalt 2008 für den Teilhaushalt Bildung wie
vorgelegt zur Kenntnis.
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