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Beratungsinhalt: Erster
Stadtrat KOCH weist
auf die besondere Aktualität des Themas hin. Man müsse bei der Beitragsfreiheit
beachten, dass man zum einen eigene Einnahmeausfälle hätte, zum anderen höhere
Zuschüsse an die freien Träger von Kindertagesstätten leisten müsse. Der
Haushaltsentwurf für das Jahr 2007 sehe für Benutzungsentgelte für Kitas einen
Ansatz von rund 1,64 Millionen Euro vor. Davon entfielen auf den Bereich
Krippen und Horte etwa 200.000 Euro und auf den Regelbereich der 3-6jährigen
Kinder 1,4 Millionen Euro. Dies seien folglich die Beträge der Einnahmeausfälle
bei kompletter Beitragsfreiheit aller Jahrgänge. Bei Beitragsfreiheit eines
Jahrgangs im Regelbereich betrügen die Einnahmeausfälle für die Stadt Lüneburg
etwa 458.000 Euro. Gegenzurechnen seien die jetzigen Ausgaben für
Kostenübernahmen nach dem Jugendhilferecht in Höhe von etwa 200.000 Euro, die
dann wegfallen würden. Bei den freien Trägern könne man davon ausgehen, dass
diese hinsichtlich der Anzahl und der Struktur der angebotenen Plätze mit der
Stadt vergleichbar seien. Die Stadt biete 1.071 Regelplätze, die freien Träger
1.073 Regelplätze, daher wäre mit gleich hohen Einnahmeausfällen der freien
Träger zu rechnen, die von der Stadt über die Betriebskostenbezuschussung voll
abgedeckt werden müssten. Dies führe in der Addition bei einem vollständig beitragsfreien
Kita-Bereich zu einem Gesamtbelastungen von rund 3,075 Millionen Euro. Dies sei
angesichts der Haushaltslage aus eigener Kraft nicht zu leisten. Hierzu passe
die begonnene aktuelle Diskussion durch das Land Niedersachsen zum finanziellen
Ausgleich für die entstehenden Einnahmeausfälle bei einem beitragsfreien
Kindergartenjahr. Es gebe zum einen den Vorschlag einer einheitlichen Abgeltung
pro Kindergartenplatz, dies berücksichtige jedoch nicht die verschiedenartigen
Angebote im Bereich der Kindergartenbetreuung. Überlegungen gebe es zum anderen
auch zu gestaffelten Zuschussbeträgen sowie zu einem Ausgleich durch eine
Erhöhung der Personalkostenbezuschussung durch das Land. Diese Diskussion sei
noch nicht abgeschlossen. Beschluss: Der
Rat der Stadt Lüneburg nimmt Kenntnis. |
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