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Beratungsinhalt: Einleitend teilt Fachbereichsleiterin Schröder-Ehlers
mit, dass der Stadtfeuerwehrverband
e.V. unter Beteiligung von StBM Kleps mit OB Mädge über die Hhst.
13000.71800 – Zuweisungen und Zuschüsse – gesprochen hat, da der
Ansatz für das laufende Haushaltsjahr 2002 im Gegensatz zu den Vorjahren im
Zuge der Euro-Umstellung reduziert wurde. Die Verwaltung schlage deshalb eine
Änderung vor. Bereichsleiter Harder stellt dem Ausschuss den seit
01.06.2002 als Verwaltungsfachangestellter bei der Stadt Lüneburg beschäftigten
Herrn Mirco Baden vor und führt zum Haushaltsplanentwurf für den UA 13000
– Feuerlöschwesen – aus, dass im Verwaltungshaushalt alle
Haushaltsstellen der Feuerwehr gegenseitig deckungsfähig sind. Vor der
Euro-Umstellung wurde entsprechend des jährlichen Ansatzes bei der Hhst. 13000.
71800 an den Stadtfeuerwehrverband e.V. jährlich ein Zuschuss von 40.000,-- DM
gezahlt, welcher im Jahr 2002 auf 18.400,-- € reduziert wurde. Damit die
Kameradschaftspflege in Zukunft sichergestellt werden kann, soll nun ein
verlässlicher Betrag von 21.000,-- € in den Haushalt eingestellt werden.
Der Zuschussbetrag wird durch die vorgesehene Anhebung des Kostentarifs für
Dienst- und Sachleistungen der Feuerwehr außerhalb der Pflichtaufgaben durch
höhere Einnahmen bei der Hhst. 13000.11000 – Gebühren und Entgelte -
ausgeglichen. Auf Anfrage von Herrn Heyden zur Hhst. 13000.50000
– bauliche Unterhaltung – weist Ratsherr Harder darauf hin, dass in
der Vergangenheit beschlossen wurde, hier wegen der Neubauplanungen nur das
Nötigste zu veranlassen. Bereichsleiter Harder erklärt, dass bei
unvorhersehbaren Reparaturen die Möglichkeit besteht überplanmäßige Mittel zu
beantragen. Zu den Ansätzen des Vermögenshaushaltes erläutert StBM
Kleps, dass die Feuerwehr sehr viele alte Fahrzeuge besitzt. Insbesondere muss
eine 30 Jahre alte Drehleiter so bald wie möglich ersetzt werden. Diese ist oft
defekt und es wird inzwischen schwer Ersatzteile zu beschaffen. Ratsherr Harder macht deutlich, dass hier aufgrund der
schwierigen Haushaltslage und vor dem Hintergrund des vorgesehenen Neubaues des
Feuerwehrhauses Lüneburg-Mitte Prioritäten gesetzt werden müssen. Um eine
erneute Insellage der Feuerwehr zu vermeiden, ist der Neubau des
Feuerwehrhauses erst nach Fertigstellung der Brücke sinnvoll. Fachbereichsleiterin Schröder-Ehlers führt aus, dass
die Bemühungen dahin gehen müssen, die Drehleiter weiterhin funktionstüchtig zu
halten. Zu dem Neubau erläutert sie, dass die Brücke über die Ilmenau
voraussichtlich 2005 fertig sein soll, so dass dann mit dem Neubau des
Feuerwehrhauses begonnen werden kann. Herr Heyden erklärt, dass die Neuanschaffung einer
Drehleiter rd. 500.000,-- € kosten wird. Da es jedoch gerade in letzter
Zeit viele Dachstuhlbrände in Lüneburg gab, muss aus einsatztaktischen Gründen
die Priorität zu Lasten des Neubaues und zur vorrangigen Anschaffung einer
neuen Drehleiter verschoben werden. Auf Hinweis von Ratsherrn Körner, dass auch Lüneburger
Firmen Ersatzteile für Fahrzeuge herstellen können und dieses den Haushalt
gering belastet, erörtert StBM Kleps,
dass dieses für das Fahrgestell zutrifft, der Leiterpark jedoch einer
speziellen Abnahme von Fachfirmen unterliegt. Ratsfrau Polinowski macht deutlich, dass trotz
geringer Mittel die Sicherheit gewährleistet werden muss. Auf Nachfrage von Ratsherrn Harder zu Alternativen zum
Kauf eines neuen Fahrzeuges teilt StBM Kleps mit, dass ein Leasen ca. 5.000,--
€ im Monat kosten würde und daher nicht in Betracht kommt. Zu prüfen wäre
die Anschaffung eines Hubsteigers, der billiger als eine Drehleiter ist und
demnächst nach neuer Norm mit Leiter ausgestattet wird. Herr Hansen ergänzt,
dass eine Fahrzeuganforderung der ortsansässigen Firmen Bruns und Anker
mindestens 30 Minuten dauern würde und daher ebenfalls ausscheidet. In der anschließenden Diskussion sind sich alle
Ausschussmitglieder einig, sich im Falle eines nicht mehr reparablen
Drehleiterausfalles vorrangig für eine Ersatzbeschaffung einzusetzen und dieser
Maßnahme Priorität vor dem Neubau des Feuerwehrhauses einzuräumen. Beschluss: Die Mitglieder des Feuerwehrausschusses nehmen den
Haushaltsplanentwurf für 2003 mit folgenden Änderungen zur Kenntnis und
empfehlen dem Verwaltungsausschuss die entsprechende Beschlussfassung:
Abstimmungsergebnis:
Ja-Stimmen: 5 Nein-Stimmen: -
Enthaltungen: - |
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