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Beratungsinhalt: Der
künstlerische Leiter des Schauspielkollektivs, Herr FLOCKEN, und die
Geschäftsführerin und Regisseurin Frau VON THOEN stellen die vor rd.
einem Jahr gegründete Theatergruppe vor, die sich aus freien, professionellen
Theaterschaffenden zusammensetzt. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit bestehe im
Angebot von präventiven Theaterstücken für Schulen in ganz Norddeutschland. Die
Stücke würden in Zusammenarbeit mit dem Präventionsrat der Polizei und
Sozialpädagogen entwickelt. Das Angebot sei von den Schulen sehr gut angenommen
worden und es lägen schon Vorausbuchungen für weitere Vorstellungen vor. Das
Konzept sei, neue Wege zu gehen, um besonders junge Menschen wieder für das
Theater zu begeistern. Dazu würden neben ungewöhnlichen Spielorten wie dem
Klassenzimmer, Themen gewählt, in denen sich auch ein theaterunerfahrenes
Publikum wiederfinden könne. Gleichzeitig würden dabei Probleme thematisiert,
welche die Jugendlichen heute beträfen, und in sozialpädagogisch begleiteten
Gesprächen nach der Vorstellung gemeinsam nach Lösungsansätzen gesucht. Herr
FLOCKEN gibt dem Ausschuss einen kurzen Überblick über die Inhalte des
Repertoires. Die unterschiedlichen Stücke thematisieren u.a. Gewalt, Angst,
Mobbing, Sexualität, Alkohol- und Drogenmissbrauch und Konsumorientierung,
seien dabei jedoch unpolitisch, unideologisch und überparteilich. Um die
Produktionskosten senken zu können, sei derzeit ein Förderverein in Gründung.
Das Schauspielkollektiv sei im Übrigen offen für die Zusammenarbeit mit Kinder-
und Jugendtheatern wie dem theater im e.novum und dem Theater Lüneburg und
biete außerdem theaterpädagogische Fortbildungen für Lehrer und ein
Bewerbungstraining für Schüler an. Herr FLOCKEN beantwortet Fragen der
Ausschussmitglieder. Beigeordnete
SCHELLMANN und Bürgermeister
DR. SCHARF loben die Arbeit des Schauspielkollektivs, mit der den
Jugendlichen Handlungs- und Verhaltensstrategien in schwierigen Situationen
aufgezeigt werden bzw. diese nach der Vorstellung gemeinsam mit ihnen
erarbeitet werden. Beigeordnete SCHELLMANN gibt zusätzlich die Anregung,
auch das Verhältnis zwischen Jugend und älterer Generation in das Programm
einzubeziehen und die Bürgerstiftung um Unterstützung zu bitten, da diese
besonders das Thema „Generationenverbundenheit“ intensiv fördern wolle. Bürgermeister
FISCHER dankt den
Mitgliedern des Schauspielkollektivs im Namen des Ausschusses für die
Vorstellung ihrer Arbeit. Der
Kultur- und Partnerschaftsausschuss nimmt Kenntnis. |
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