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Beratungsinhalt: Frau
HOLSTE gibt dem
Ausschuss einen Einblick in die Arbeit des vergangenen Jahres. Es sei in
Zusammenarbeit mit der VHS und dem Hamburger Projekt Dunkelziffer eine
Vortragsveranstaltung durchgeführt worden zum Thema „Gefahren für Kinder im
Internet“. Die Veranstaltung
zum Internationalen Frauentag am 08. März sei mit rund 120
Teilnehmerinnen gut besucht gewesen. Der Frauenstadtrundgang werde
inzwischen in zwei Varianten angeboten. Eine Abgabe der Organisation an die
Marketing GmbH sei bisher nicht gelungen. Die beiden Rundgänge verzeichneten in
2006 einen Rückgang in der Teilnehmerzahl, so dass die Öffentlichkeitsarbeit
verbessert werden muss. Das Gewaltpräventionsseminar in Zusammenarbeit
mit der Polizei laufe seit Jahren, inzwischen habe es fast 200 Kurse gegeben.
Neue Kurse würden jeweils ab einer Anmeldezahl von 15 Interessentinnen
angeboten. Auch Firmen und Institutionen würden die Kurse anfragen, die
dann unabhängig von der Zahl der Teilnehmerinnen stattfänden. Der Wen Do
Grundkurs stehe im Zusammenhang mit dem entsprechenden theoretischen Teil
des Gewaltpräventionsseminars. Der Kurs finde an einem Wochenende statt, die
Teilnahmegebühr betrage 60 Euro. Die Informationsveranstaltung zur
Einführung des Mammographie-Screenings wurde mit über 100 Teilnehmerinnen
gut besucht. Die Veranstaltung sei Teil der Veranstaltungsreihe „Frauen und
Gesundheit“, die zum zweiten Mal in Kooperation mit der pro familia
stattgefunden habe. Das Projekt „Ich bewerbe mich“ wurde zum zweiten
Mal, dieses Mal in Kooperation mit der Hauptschule Stadtmitte durchgeführt. Das
Projekt finde in Zusammenarbeit mit den Eltern statt, zudem würden
Auszubildende eingeladen, die von ihren Erfahrungen am Arbeitsplatz
berichteten, Tipps gäben und als Vorbild fungierten. Die Chance für Hauptschülerinnen,
einen Ausbildungsplatz zu bekommen, sei sehr gering. In dem Projekt gehe es
deshalb darum, die Mädchen zu stärken, deren Berufsspektrum zu erweitern und
die Chancen auf einen Ausbildungsplatz zu verbessern. In Kaltenmoor sei das
Projekt an den Verbund Sozialtherapeutischer Einrichtungen (VSE) als freiem
Träger abgegeben worden, das Projekt werde dort von ihr begleitet. Publik werde
es einerseits über die Schulleitungen in Form einer direkten Einladung an die
Betroffenen gemacht, zum anderen aber auch über Veröffentlichungen in der
Presse. Die Teilnahme am Berufsfindungsmarkt an den Berufsbildenden
Schulen sei durch einen Infostand und Führungen für Mädchen in
gewerblich-technische Berufe erfolgt. Die Veranstaltung zum Internationalen
Tag gegen Gewalt an Frauen habe gezeigt, dass bereits bei Kindern und
Jugendlichen ein hoher Erfahrungsgrad zum Thema Gewalt vorliege. Dies betreffe
sowohl Gewalt innerhalb der Familie, als auch im Bekanntenkreis und in der
Schule. Ratsfrau
RUDOLPH
verdeutlicht aufgrund ihrer beruflichen Erfahrung, dass Lehrerinnen und Lehrer
die gewaltbedingten Veränderungen bei Kindern und Jugendlichen durchaus
erkennen würden. Die Einschaltung des Jugendamtes sei aber kompliziert. Oftmals
würden sich Eltern gegen behördliche Maßnahmen sperren, so dass für Eingriffe
ein konkretes Verdachtsmoment vorliegen müsse. Frau
HOLSTE schließt
ihren Bericht mit einem kurzen Überblick über die erfolgten Veröffentlichungen
und über ihre Beratungstätigkeit, die in den meisten Fällen telefonisch
erfolge. |
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