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Beratungsinhalt: Herr Ringe, Geschäftsführer der Gesellschaft für
Abfallwirtschaft Lüneburg mbH (GfA), merkt zum Wirtschaftsplan 2007 an, dass
ein Überschuss von ca. 214.800,00 EUR geplant ist, der zur Stärkung der
Eigenkapitalsituation beitragen soll. Der dem Ausschuss vorgelegte Plan ist
durch den Aufsichtsrat bestätigt worden. Größere Investitionsvorhaben sind in der Vergangenheit
abgeschlossen worden, so dass künftig weitestgehend auf Bürgschaften verzichtet
werden soll. Der Vorsitzende, Ratsherr Manzke, möchte wissen, wie sich
die Abfuhr zusammensetzt und welche Maßnahmen des Managements zur Reduzierung
der Gesamtkosten vorgesehen sind. Herr Ringe erläutert, dass die Müllabfuhr im
Stadtgebiet durch gestellte, dem TVöD unterliegende städtische
Mitarbeiter/innen, durchgeführt wird. Die Gesamtabrechnung und die Beratung
werden durch gestellte Mitarbeiter/innen des Landkreises wahrgenommen. Ab 2005
wurden Neueinstellungen durch die DIENLOG vorgenommen, deren Personal nicht dem
TVöD unterliegt, sondern dem Entsorgertarif. Dieser ist günstiger als der TVöD,
die Nettoeinkommen der Beschäftigten sind vergleichbar. Die GfA setzt eigenes,
städtisches und Landkreis - sowie
DIENLOG Personal ein. Die Abfuhr von Leichtverpackungen fällt Anfang des Jahres
2007 weg. Die in diesem Bereich tätigen Mitarbeiter/innen waren mit
Zeitverträgen ausgestattet. Auf den Wegfall der Aufgabe kann daher flexibel
reagiert werden. Zur Reduzierung der Gesamtkosten und Verarbeitung des
Drittmülls nahm die DIENLOG ihren Betrieb auf. Über die DIENLOG werden die
Drittmüllanlieferer abgewickelt, z. B. Abfälle anderer Gebietskörperschaften
und Gewerbeabfälle. Zu dem wurde die Entscheidung getroffen, über die
Kreisgrenzen hinaus Abfälle für die Deponie anzunehmen. Die Akquirierung des
Fremdmülls stellt Deckungsbeiträge sicher. Aus der Andienung weiterer
Abfallstoffe, die zur Müllverbrennung weitergeleitet werden, die einer
Sortierung unterliegen oder der Deponie zugeführt werden, resultieren
zusätzliche Deckungsbeiträge. Das Stammkapital wurde zwischenzeitlich voll eingezahlt. Ratsherr Riechey fragt nach Einsparmöglichkeiten, bspw. durch eine Sperrmüllabfuhr „auf Anfrage“ statt einer regelmäßigen Abfuhr. Beigeordneter Blanck berichtet von einem bereits durchgeführten Experiment, welches als Ergebnis ein gesteigertes Konfliktpotential und die Gefahr einer unzulässigen Entsorgung in wilden Müllkippen hatte. Beschluss: Der
Ausschuss für Wirtschaft und städtische Beteiligungen empfiehlt einstimmig: Die
Beteiligungsvertreter der Stadt werden angewiesen, in der
Gesellschafterversammlung der Gesellschaft für Abfallwirtschaft Lüneburg mbH
dem Wirtschaftsplan 2007 zuzustimmen. |
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