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Beratungsinhalt: Der
Kantor der St. Johanniskirche, Herr VOGELSÄNGER, berichtet, der Fund der
Johann Sebastian Bach zugeordneten Handschriften in Weimar sei eine
musikwissenschaftliche Sensation. Daraus werde deutlich, dass Bach nicht nur
Mettenschüler an der St. Michaeliskirche gewesen sei, sondern ein direkter
Schüler des damaligen Kantors der St. Johanniskirche, Georg Böhm. Damit rücke
Lüneburg in den Status einer „Bach-Stadt“ auf und man sollte sich
Gedanken über ein neues Konzept machen, wie man dies für Lüneburg positiv
nutzen könne. Es wäre beispielsweise die Gründung eines qualitativ hochwertigen
Bachfestivals, eventuell kombiniert mit pädagogischem Hintergrund und Workshops
auf professionellem Niveau denkbar. Lüneburg mit seiner Vielzahl an
historischen Gebäuden, die schon zu Bachs Zeiten existierten, und seiner
hochkarätigen Orgellandschaft würde dafür optimale Voraussetzungen bieten. Zur
Zeit sei im Übrigen bereits als neue Attraktion in der Metropolregion Hamburg
das Projekt „Orgelstraße Süderelbe“ in Planung, mit dem das reiche
musikalische Kulturerbe dieser Region touristisch vermarktet werden solle. In
diesem Zusammenhang würden wichtige Orgelrestaurierungen geplant, u.a. auch für
die Orgel in der St. Johanniskirche, da Lüneburg ein touristisches Zentrum der
„Orgelstraße“ bilden würde. Man hoffe dafür auf eine
Zielgebiet-I-Förderung des Landes. Der
Kultur- und Partnerschaftsausschuss nimmt Kenntnis. |
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