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Auszug - Bach in Lüneburg (Bericht über den Notenfund und die Bedeutung für Lüneburg mit programmatisch inhaltlichem Ausblick)  

 
 
Öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Kultur- und Partnerschaftsausschusses
TOP: Ö 7
Gremium: Ausschuss für Kultur und Partnerschaften Beschlussart: (offen)
Datum: Do, 30.11.2006    
Zeit: 16:00 - 18:10 Anlass: Sitzung
Raum: Musikschule, Kleiner Saal
Ort: An der Münze 7, 21335 Lüneburg
 
Wortprotokoll
Beschluss

Beratungsinhalt:

 

Beratungsinhalt:

 

Der Kantor der St. Johanniskirche, Herr VOGELSÄNGER, berichtet, der Fund der Johann Sebastian Bach zugeordneten Handschriften in Weimar sei eine musikwissenschaftliche Sensation. Daraus werde deutlich, dass Bach nicht nur Mettenschüler an der St. Michaeliskirche gewesen sei, sondern ein direkter Schüler des damaligen Kantors der St. Johanniskirche, Georg Böhm. Damit rücke Lüneburg in den Status einer „Bach-Stadt“ auf und man sollte sich Gedanken über ein neues Konzept machen, wie man dies für Lüneburg positiv nutzen könne. Es wäre beispielsweise die Gründung eines qualitativ hochwertigen Bachfestivals, eventuell kombiniert mit pädagogischem Hintergrund und Workshops auf professionellem Niveau denkbar. Lüneburg mit seiner Vielzahl an historischen Gebäuden, die schon zu Bachs Zeiten existierten, und seiner hochkarätigen Orgellandschaft würde dafür optimale Voraussetzungen bieten. Zur Zeit sei im Übrigen bereits als neue Attraktion in der Metropolregion Hamburg das Projekt „Orgelstraße Süderelbe“ in Planung, mit dem das reiche musikalische Kulturerbe dieser Region touristisch vermarktet werden solle. In diesem Zusammenhang würden wichtige Orgelrestaurierungen geplant, u.a. auch für die Orgel in der St. Johanniskirche, da Lüneburg ein touristisches Zentrum der „Orgelstraße“ bilden würde. Man hoffe dafür auf eine Zielgebiet-I-Förderung des Landes.

 

Der Kultur- und Partnerschaftsausschuss nimmt Kenntnis

 

Der Kultur- und Partnerschaftsausschuss nimmt Kenntnis.