Bürgerinformationssystem
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Beschluss: Ortsbürgermeister
Körner stimmt in das Thema ein und berichtet, dass bei einem Ortstermin ein
Kompromiss dahingehend gefunden wurde, die Durchfahrt in ihrer Breite zu
begrenzen. Die Zufahrt über die Straße Am Blauen Camp wird auch von
Verkehrsteilnehmern aus Richtung Oedemer Weg genutzt, auch die Märkte haben die
Durchfahrt befürwortet. Der Ortsrat habe sich stets für die
Durchfahrtsmöglichkeit ausgesprochen. Stadtdirektor
Koch weist darauf hin, dass die Verkehrssituation neu zu beurteilen ist. Im
Bebauungsplan wurde die Fläche zeichnerisch als Straßenverkehrsfläche
ausgewiesen, in der Begründung auf die Nutzung als Rad- und Fußgängerweg
hingewiesen. Die Anlieger der Straße sehen in der Nutzung als Fahrstraße und
der Durchfahrtsmöglichkeit eine Gefährdung. Daher
wurden im Laufe des Jahres Verkehrszählungen vorgenommen, die belegen, dass der
Verkehr durch die Straße am Blauen Camp stetig zunimmt (15.03.06 – 441 Kfz;
04.07.06 – 505 Kfz; 26.09.06 – 533 Kfz) .Bei der bestehenden Straßenbreite ist
die Zahl der Durchfahrungen zu hoch. Offensichtlich wird der Weg für
Schleichverkehre genutzt. Durch den Ausbau der Ringstraße hat sich ferner die
Erreichbarkeit der Märkte aus Richtung Oedemer Weg deutlich verbessert, so dass
die Verwaltung nunmehr die Verbindung unterbrechen wird. Not- und
Rettungsdienste werden die Durchfahrt weiter passieren können. Der
Ortsrat wird in dieser Angelegenheit nur informiert. Die Verantwortung für die
Umsetzung liegt bei der Stadt. Frau
John erläutert, dass die Frage der Durchfahrbarkeit vielfach im Ortsrat
besprochen wurde. Die Verbindung war stets für die Erreichbarkeit der Märkte
gedacht. Außerdem sollte sie der Erreichbarkeit einer Parkpalette dienen, die
nach dem Ausbau der Ringstraße nicht mehr erforderlich war. Die Durchfahrt wird
auch von Bewohnern des südlichen Teil des Baugebietes genutzt. Zusage der
Verwaltung war in der Vergangenheit die Durchfahrbarkeit. Sie sieht keinen
Grund, davon nun abzurücken. Herr
Dr. Wein verweist ebenfalls auf die zahlreichen Diskussionen. Dennoch sollte
zur Kenntnis genommen werden, dass sich die Verhältnisse verändert haben. Man
habe an dieser stelle nicht mit so viel Verkehr gerechnet. Die Zufahrt zu den
Märkten von Altdorf aus ist über die Ringstraße gegeben. Die Idee, den
Stellplatz der Märkte halbseitig zu sperren wurde nicht umgesetzt. Jetzt läge
die bessere Lösung darin, die Durchfahrt zu schließen. Herr
Blume erklärt, dass ihm eine Niederschrift vorläge, in der vom Konsens der
Verwaltung und des Ortsrates gesprochen wird, die Durchfahrt zu erhalten.
Angeregt wurde die Prüfung der Nachtschließung. Er fragt nach, was aus der
Prüfung geworden ist. Stadtdirektor
Koch berichtet, dass man wegen der Störanfälligkeit und der Kosten von
zeitgesteuerten, versenkbaren Pollern Abstand genommen habe. Herr
Forstreuter berichtet, dass er sich die Situation vor Ort angesehen habe. Aus
dem Altdorf kommend ist die Zufahrt über den Blauen Camp nicht erforderlich,
man könne über die Ringstraße fahren. Im Interesse der Anwohner sei diese
Umfahrung zumutbar. Frau
Munzel findet es nicht glücklich, die Durchfahrt zu sperren und fragt nach, ob
es nicht günstiger sei, die Zeit der zulässigen Durchfahrt zu beschränken. Stadtdirektor
Koch weist darauf hin, dass derartige Beschränkungen nur wirken, wenn sie auch
kontrolliert werden. Hier ginge es nicht nur um die Nachtruhe sondern auch um
die Sicherheit an dieser sehr engen Stelle. Die Stadt werde nun die
Konsequenzen aus der neuen Situation ziehen. Ortsbürgermeister
Körner erklärt, dass keiner die schlechte Entwicklung der Verkehrszahlen
erwartet habe. Dennoch sei die Stadt bislang den Empfehlungen des Ortsrates
gefolgt. Frau
John weist darauf hin, dass der Ortsrat die Entscheidung der Stadt an diesem
Punkt ohnehin nicht ändern könne. Für sie stelle sich mehr die Frage der
Zweckmäßigkeit zumal die Straße nicht schnell befahren werden kann. Sie gäbe
zu, dass es aber immer Unvorsichtige gebe, die schneller führen. Herr
Löb stellt heraus, dass die Straße schlecht einsehbar sei und sich durch die
bauliche Situation (Carports, teilweise mit Türen, die zur Straße öffnen) das
Risiko für die Anwohner noch erhöht habe. Die Umwegproblematik habe sich
tatsächlich verringert. Frau
Schellmann berichtet, dass es von Beginn an Probleme gegeben habe, zumal auch
keine Gehwege vorhanden seine. Die Offenheit habe sie bislang als Probe
gesehen, doch für die gezählten Verkehrsbewegungen sei die Straße zu eng. Auch
Herr Srugis plädiert dafür, die damalige Entscheidung zu korrigieren bzw.
anzupassen, um die dort lebenden und spielenden Kinder nicht unnötig zu
gefährden. Die
Sitzung wird für die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an der Diskussion
unterbrochen. Nach
Wiederaufnahme der Sitzung nimmt der Ortsrat das Vorhaben der Stadt zur
Kenntnis. |
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