Bürgerinformationssystem
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Beratungsinhalt: Oberbürgermeister
MÄDGE berichtet, es
seien diverse Gespräche mit den Beteiligten geführt worden mit dem Ziel der
Sicherung des Lüneburger Sportklub (LSK), vor allem der Zukunft der
Jugendarbeit. Zuletzt habe es im April ein Gespräch mit den Präsidenten des LSK
und des VfL Lüneburg über die gemeinsame Nutzung der Sportplätze auf den
Sülzwiesen gegeben. Erforderlich sei bei einer gemeinsamen Nutzung die
Schaffung eines zusätzlichen Fußballplatzes und von acht Umkleidekabinen. Zu
den dafür erforderlichen Mitteln in Höhe von etwa 350.000 Euro würde die Stadt
Lüneburg gemäß der üblichen Praxis und vorbehaltlich der Zustimmung der
zuständigen Gremien maximal ein Drittel beisteuern. Eine gemeinsame Erklärung
des LSK und des VfL Lüneburg über Kooperationsgespräche mit Schwerpunkt auf der
Jugendarbeit liege vor. Für höherklassige Spiele mit großem Zuschauerzuspruch
seien die Sülzwiesen allerdings nicht geeignet. Dafür erforderliche,
weitergehende Umbaumaßnahmen in diesem Bereich würden mit hoher
Wahrscheinlichkeit an der dafür erforderlichen Baugenehmigung scheitern, da die
zusätzlichen Belastungen durch Lärm und Verkehr zu hoch seien. Aus diesem Grund
seien in der Vergangenheit schon andere Lösungen diskutiert worden. Für den
Spielbetrieb der ersten Herrenmannschaft könnten am Bilmer Berg Flächen in
Erbpacht für zwei Sportplätze und Umkleidekabinen zur Verfügung gestellt
werden. Die Investitionskosten seien auf 1 – 1,5 Millionen Euro zu schätzen,
wovon die Stadt Lüneburg ebenfalls maximal ein Drittel übernehmen würde. Als
große Lösung sei über den Bau eines Stadions mit fünftausend Plätzen ebenfalls
am Bilmer Berg nachgedacht worden. Eine solche überregionale Anlage könne für
verschiedene Sportarten und Veranstaltungen genutzt werden. Die Baukosten lägen
bei geschätzten fünf Millionen Euro, wobei eine kleine Chance auf eine 75%ige
Förderung aus EU-Mitteln bestehe. Die restlichen 25 % seien durch Stadt und
Landkreis Lüneburg sowie durch weitere Investoren zu erbringen. Zudem müsste
die Finanzierung der voraussichtlichen Folgekosten für den Betrieb in Höhe von
ca. 300.000 Euro pro Jahr noch geklärt werden. Bei allen Lösungen würden auf
jeden Fall die Interessen der Stadt Lüneburg, der beteiligten Vereine und des
Sports allgemein berücksichtigt. Der laufende Spielbetrieb des LSK sei aufgrund
der derzeitigen Rechtslage bis Ende 2008 gesichert. Beschluss: Der
Rat der Stadt Lüneburg nimmt Kenntnis. (01) |
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