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Sachverhalt: In
der nächsten Gesellschafterversammlung der Gesellschaft für Abfallwirtschaft
Lüneburg mbH sollen Beschlüsse zum Nachtragsinvestitionsplan 2005 gefasst
werden. Hierzu ist es erforderlich, die städtischen Vertreter mit Weisungen zu
versehen. Wie
bereits vor Inkrafttreten der AbfAblV am 01.06.2005 werden der GfA auch
weiterhin pro Woche rund 300 Tonnen an Abfällen übergeben, für die sie keine
eigene Entsorgung anbieten kann. Hierbei handelt es sich insbesondere um
Baumischabfälle und gemischte Gewerbeabfälle. In der
vorgesehenen Sortierhalle für Gewerbeabfälle kann die GfA solche Mengen bündeln
und in geeignete Anlagen weiterleiten. Die Halle (Fläche ca. 1.200 bis 1.500 m²
) soll genutzt werden für
Zur
Erfüllung umweltgerechter Anforderungen und Sicherstellung eines ganzjährigen
Betriebs ist hierfür eine Halle mit Betonboden vorgesehen. Der
Investitionsbedarf für diese Halle liegt bei 700.000 €. Die nachstehende Berechnung zeigt, dass die geplante
Maßnahme mit gutem wirtschaftlichen Erfolg betrieben werden kann. Dieser Erfolg
ist auch langfristig gesichert, da mit dem Anfall der beschriebenen Abfälle auf
Dauer zu rechnen ist und deren stoffliche / energetische Verwertung oder
thermische Behandlung unabdingbar vorgeschrieben ist. Wirtschaftlichkeitsberechnung Normalbetrieb: Entsorgungserlöse für unsortierte
Abfälle 180,- €/to 2.700.000,00 € Anliefermenge ca. 300 to/Woche, 1000
m³/Woche, entspricht
ca. 15.000 to/a eigene Entsorgungskosten für die
Mengen -2.070.000,00 € Zwischensumme 630.000,00 € Baukosten 700.000,- € für die Halle,
dafür anfallende Abschreibungen ND =
20 Jahre -35.000,00
€ Finanzierung 5,5% p.a. -38.500,00
€ Personalkosten -90.000,00 € Gerätekosten -150.000,00 € Überschuss 316.500,00 € Bei Minimalauslastung (50 % der Auslastungsmengen) ergibt
sich immer noch ein Überschuss von 81.500 € jährlich. Die Geschäftsführung hat dem Aufsichtsrat dargelegt, dass
die Motivation der Gesellschaft sich nicht gegen den privaten Wettbewerb
richtet, sondern dass sogar in Zusammenarbeit mit diesem, Möglichkeiten einer
notwendigen Zwischenlagerung gesehen werden. Die Gesellschaft hat auch alternative Möglichkeiten
untersucht. Hier stünde im Wesentlichen nur die Halle der Firma GRT als
Alternative zur Verfügung. Die Halle ist für den vorgesehenen Zweck allerdings
nicht geeignet, weil das Einfahren mit Containerfahrzeugen wegen der Bauart der
Tore praktisch nicht möglich ist. Im Übrigen beabsichtigt die Firma die
Erweiterung des eigenen Betriebsgeländes, so dass eine dauerhafte Fremdnutzung
nicht in Frage gekommen wäre. Der Aufsichtsrat empfiehlt der Gesellschafterversammlung,
dem zusätzlichen Investitionsbedarf in Höhe von 700.000 € für die Sortierhalle
sowie der Absicherung über Bürgschaften der Gesellschafter zuzustimmen. Finanzielle
Auswirkungen: Kosten (in €) a) für
die Erarbeitung der Vorlage: 35 € aa) Vorbereitende Kosten, z.B.
Ausschreibungen, Ortstermine, etc. b) für
die Umsetzung der Maßnahmen: c) an Folgekosten: d) Haushaltsrechtlich
gesichert: Ja Nein Haushaltsstelle:
Haushaltsjahr: e) mögliche
Einnahmen: Beschlussvorschlag: Die
Beteiligungsvertreter der Stadt werden angewiesen, in der
Gesellschafterversammlung der Gesellschaft für Abfallwirtschaft, dem
zusätzlichen Investitionsbedarf in Höhe von 700.000 € für die Sortierhalle
zuzustimmen. |
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