Bürgerinformationssystem
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Sachverhalt: Im
Zuge der Neugestaltung des Einkaufszentrums Kaltenmoor ist die Vergabe eines
Straßennamens für die Geschäftsstraße angedacht. Bisher
sind die dortigen Geschäfte und Anwohner als Anlieger der
Carl-Friedrich-Goerdeler-Straße geführt worden. Dadurch gab es jedoch immer
wieder Schwierigkeiten mit dem Zuordnen der Adressen bei Postsendungen oder
Besuchen. Um
diesen Missstand zu beseitigen soll nun ein eigener Straßenname in diesem
Bereich für Klarheit sorgen. Eine persönliche Anliegerbefragung durch Herrn Frede
/ Nachbarschaftsagentur Kaltenmoor ist auf eine breite Zustimmung der
Betroffenen gestoßen. Die
Verwaltung schlägt vor, die direkten Anlieger am „St. Stephanus-Platz“ auch
postalisch und melderechtlich diesem zuzuordnen. Die
Geschäftsstraße benötigt jedoch einen neuen, eigenen Namen. Da
die Straßen in Kaltenmoor bekanntlich nach Widerstandskämpfern benannt sind und
das Prinzip der einheitlichen Namensgebung für Stadtgebiete gilt, schlägt die
Verwaltung den Namen „Marion-Gräfin-Dönhoff-Straße“ vor. Als
Alternativen kämen „Mildred-Harnack-Straße“ oder „Erika-von-Brockdorf-Straße“
in Betracht, so dass in jedem Fall auch die Frauenquote im Bereich
Straßenbenennungen wieder verbessert würde. Von
Seiten der Bürger kam der allgemein gehalten Vorschlag, die Straße
„Kaltenmoor-Passage“ oder „Kaltenmoor-Karree“ zu nennen. Ergänzende
Sachdarstellung vom 09.11.05: Mit
diesen Vorschlägen ging die Vorlage in den Kulturausschuss, wo sie jedoch
zurückgestellt wurde, um das Ergebnis der Koordinierungskonferenz für den
Stadtteil Lüneburg abzuwarten. Diese
Koordinierungskonferenz kam in ihrer Sitzung am 14.10.2005 nach eingehender
Erörterung zu der Alternative die Einkaufszone in „St. Stephanus-Passage“
zu benennen. Dieser Vorschlag stieß dort auf allgemeine Zustimmung, da er zum einen an einen bekannten Namen und Ort anknüpft und zudem den betreffenden Bereich klar kennzeichnet. Daraufhin wurden die betroffenen Gewerbetreibenden, die nicht immer identisch mit den Eigentümern sind, befragt, ob sie mit einer Umbenennung von Carl-Friedrich-Goerdeler-Straße in „St. Stephanus-Passage“ einverstanden sind. Die meisten
der Befragten begüßten den Vorschlag oder hatten zumindesten nichts dagegen. Lediglich
zwei der Geschäftsinhaber sprachen sich grundsätzlich gegen eine Umbenennung
aus, da dies für sie zusätzliche Kosten und Arbeit machen würde. Die
Kinderarztpraxis begrüßt zwar grundsätzlich eine Umbenennung, hält aber eine
einheitliche Benennung von Platz und Einkaufzentrum für sinnvoller. („Am St.
Stephanus Platz“). Falls dies nicht möglich sei, wurde gebeten, an den
Schildern für den St. Stephanus Platz zusätzliche Hinweisschilder zur „St.
Stephanus-Passage“ anzubringen. Diese Anregung wird aufgegriffen. Als
Anlage ist ein Lageplan beigefügt. Finanzielle
Auswirkungen: Kosten (in €) a) für
die Erarbeitung der Vorlage: 50,-€ aa) Vorbereitende Kosten, z.B. Ausschreibungen,
Ortstermine, etc. b) für
die Umsetzung der Maßnahmen: 400,- € c) an Folgekosten: d) Haushaltsrechtlich gesichert: Ja Nein Haushaltsstelle:
Haushaltsjahr: e) mögliche
Einnahmen: Anlagen: Lageplan 3
Kurzporträts
Beschlussvorschlag
zur Sitzung des Kultur- und Partnerschaftsausschusses am 05.10.05: Die
melderechtliche Zuordnung der direkten Anlieger an den St. Stephanus-Platz wird
befürwortet. Die
Passage im Einkaufszentrum Kaltenmoor wird benannt in
Beschlussvorschlag
für den Verwaltungsausschuss am 15.11.05 und den Rat am 24.11.05: Die
Hausnummernzuordnung der direkten Anlieger zum (vorhandenen) „St.
Stephanus-Platz“ wird befürwortet. Die
Wege / Geschäftsstraße im Einkaufszentrum Kaltenmoor werden benannt in „St.
Stephanus-Passage“ |
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