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Auszug - Johanna-Stegen-Straße - Ausbauplanung (mündlicher Vortrag)  

 
 
Öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Bauen und Stadtentwicklung
TOP: Ö 5
Gremien: Ausschuss für Bauen und Stadtentwicklung, Ortsrat der Ortschaft Oedeme Beschlussart: (offen)
Datum: Mo, 13.06.2005    
Zeit: 15:00 - 18:15 Anlass: Sitzung
Raum: Magistratszimmer (Raum 30)
Ort: Rathaus
 
Wortprotokoll
Beschluss

Beratungsinhalt:

 

Beratungsinhalt:

 

Stadtbaurätin Gundermann erläutert anhand von Fotos und Planvorlagen den möglichen Ausbau der Johanna-Stegen-Straße. Da in der Straße Kanalbauarbeiten anstehen, biete sich eine Neuanlage der Straße an. Gehweg und Pflaster sollen in derselben Weise wie bisher wieder hergestellt werden. Auch die Bordsteinkante muss erneuert werden.

 

Für den Ausbau sind 2 Varianten möglich. In der 1. Variante wird die Straße wie bisher wieder hergestellt. Das bedeutet, dass nur auf einer Straßenseite ein Parkstreifen angelegt wird.

In der Straße befinden sich jedoch 18 Wohnungen, für diese stehen nur 10 Stellplätze auf der Straße und 3 weitere Garagen auf den Grundstücken zur Verfügung. Da der Parkplatzbedarf jedoch höher ist, führt diese Unterversorgung dazu, dass Pkw-Fahrer, die eigentlich in die Johanna-Stegen-Straße wollen, ihre Fahrzeuge in den angrenzenden Straßen abstellen.

 

Stadtbaurätin Gundermann stellt daraufhin eine 2. Variante vor, bei der auf beiden Straßenseiten ein Parkstreifen angelegt wird. Die Straße würde dadurch nicht verbreitert werden. Auch bei dieser Variante würden Straßen und Gehweg mit Kleinpflaster ausgestattet werden.

 

Bürgermeisterin Schellmann und Ratsherr Burgdorff plädieren dafür, den alten Zustand wieder herzustellen und insbesondere den Grünstreifen zu belassen.

 

Ratsherr Burgdorff zweifelte insbesondere an, dass der Bordstein wirklich neu angelegt werden müsse.

 

Oberbürgermeister Mädge erläutert dazu, dass der Bordstein an vielen Stellen schon abgesackt sei und über keinen ausreichenden Unterbau verfüge. Es sei daher unvermeidlich, den Bordstein neu zu setzen. Außerdem habe die Stadt die Verkehrssicherungspflicht.

 

Beigeordneter Dörbaum erklärt dazu, dass seiner Ansicht nach der Charakter der Straße erhalten bleibe, auch wenn der Parkstreifen beidseitig angelegt werde. Durch eine Begrünung der benachbarten Turnhalle könne auch die idyllische Situation wieder hergestellt werden.

 

Ebenfalls für die Variante mit den beidseitigen Parkstreifen spricht sich Ratsherr Aschenbrenner  aus. Er begrüße, dass durch den zweiten Parkstreifen der Parkdruck abgebaut werde.

 

 

Beschluss:

Beschluss:

 

Der Ausschuss für Bauen und Stadtentwicklung nimmt die Ausbauvariante mit beidseitigem Parkstreifen bei zwei Gegenstimmen zustimmend zur Kenntnis.