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Auszug - Bau eines evangelischen Gemeindezentrums mit kommunalem Jugendtreff für die Ortsteile Häcklingen und Rettmer  

 
 
Öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Jugendhilfeausschusses
TOP: Ö 8
Gremium: Jugendhilfeausschuss Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Mi, 15.06.2005    
Zeit: 15:30 - 18:35 Anlass: Sitzung
Raum: Geschwister-Scholl-Haus
Ort: Carl-von-Ossietzky-Str. 9, 21335 Lüneburg
VO/1568/05 Bau eines evangelischen Gemeindezentrums mit kommunalem Jugendtreff für die Ortsteile Häcklingen und Rettmer
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage
Verfasser:Herr Rumpel
Federführend:Bereich 51 - Soziale finanzielle Hilfe Bearbeiter/-in: Rumpel, Jens
 
Wortprotokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

Beratungsinhalt:

 

Beratungsinhalt:

 

Einleitend begrüßt Herr Koch die anwesenden Ortsvorsteher/Innen, Frau Hillmer und Herrn Plath. Gleichfalls werden Frau Schäfke (LÜWOBAU) als Bauträger und Herr Horn, Architekt, begrüßt.

Es stelle eine zunehmende öffentliche Verantwortung dar, für die Bürgerinnen und Bürger adäquate Gemeindezentren zu schaffen. Dies solle hier in Zusammenarbeit zwischen den städtischen Mitarbeitern, ortsansässigen freien Trägern (Päd In und VSE) und der Kirchengemeinde erfolgen.

Die näheren Einzelheiten, u.a. auch die einmaligen Erstellungskosten als auch die laufenden Belastungen, sind der Vorlage zu entnehmen.

 

Herr Horn erläutert im Einzelnen den geplanten Neubau des Gemeindezentrums Rettmer/Häcklingen. Das Gebäude wird in Nachbarschaft zum Gelände der ehemaligen Klinik Häcklingen, erstellt (zwischen Straßenzug Pilgerpfad und Bahntrasse). Breite Grünstreifen werden das Gemeindezentrum sowohl von der Bahnlinie als auch von der Klinik trennen. In Ermangelung eines Anschlusses an die Abwasserkanalisation wird eine Schmutzwassersammelgrube angelegt.

Das Gebäude wird nahezu im 50:50-Verhältnis in das Gemeinschaftseigentum von Kirche und LÜWOBAU (deren Teileigentum wird an die Stadt Lüneburg vermietet) übergehen.

Im Inneren des Bauwerkes werden sowohl Kirche, als auch Stadt eigene Gruppenräume, etc., haben; für freie Träger ist ebenfalls ein Beratungsraum vorgesehen. Das große Foyer wird gemeinsam genutzt, wobei jenes durch verschiebbare Wände durch die Gruppenräume vergrößert werden kann. Die Gruppenräume werden ebenso durch flexible Wände unterteilbar sein.

Die Außenwände aller an der südlichen Seite gelegenen Gruppenräume werden in Rundbauweise angelegt.

 

Folgender Zeitplan ist vorgesehen:

  1. Die Tragwerksplanung erfolgt in der 24. KW.
  2. Innerhalb der kommenden 14 Tage wird der Bauantrag gestellt.
  3. Es werden sämtliche Gewerke beschrieben, um
  4. am 14. Oktober 2005 die Submission durchzuführen.
  5. Ende Oktober/Anfang November ist Baubeginn.
  6. Pfingsten 2006 soll die Einweihung des Gebäudes sein.

 

Frau Hillmer als auch Herr Plath (Ortsvorsteher Rettmer und Häcklingen) bestätigen auf Nachfrage, dass der Plan auf einer Bürgerversammlung vorgestellt wurde und auf großen Zuspruch gestoßen ist.

 

Auf Nachfrage von Herrn Soldan wird mitgeteilt, dass die Baukosten von runden bzw. herkömmlichen geraden Wänden nicht besonders voneinander abweichen. Was allerdings höhere Kosten verursache, seien die inneren flexiblen Schiebewände.

 

Frau Verlinden fragt nach, ob über die Möglichkeit einer Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach nachgedacht wurde.

Laut Herrn Horn sei dies eine Kostenfrage.

Oberbürgermeister Mädge führt hierzu aus, dass bereits an vielen anderen Stellen im Bereich der Stadt Lüneburg Fotovoltaik-Anlagen auf Dächern montiert werden. Für das geplante Gemeindezentrum ist dies zum jetzigen Zeitpunkt nicht geplant; ggf. werde in der Zukunft darüber nachgedacht werden.

Beschluss:

Beschluss:

 

Die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses fassen einstimmig einen dem Beschlussvorschlag der Verwaltung entsprechenden Beschluss:

 

Der Jugendhilfeausschuss nimmt das vorgestellte Raumkonzept für den geplanten Bau eines Bürgerhauses für die Ortsteile Häcklingen und Rettmer zustimmend zur Kenntnis. Die Verwaltung wird beauftragt die vorgestellten Planungen fortzuführen, die hieraus resultierenden Kosten zu ermitteln sowie entsprechende Haushaltsansätze für 2006 in die Beratungen einzubringen. Die nötigen Vertragsentwürfe (Mietvertrag, Kooperationsvertrag) sollen zu gegebener Zeit unmittelbar in den VA gegeben werden.