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Beratungsinhalt: zu
TOP 4 Mitteilungen der
Verwaltung im öffentlichen Teil 4.1 Die
Niederschrift der Schul-Ausschusssitzung vom 23.11.04 wird an die Mitglieder
des Ausschusses ausgegeben. Stadtdirektor
Koch weist darauf hin, dass der Niederschrift der Text der Antwort auf die
schriftliche Anfrage der SPD/FDP-Gruppe zur Schulstrukturreform beigefügt ist.
Diese Antwort soll Beratungsgrundlage in der nächsten Schulausschusssitzung
sein. 4.2 Stadtdirektor
Koch teilt mit, die Bezirksregierung habe zur Besetzung der Konrektorstelle der
Grundschule Igelschule Hagen Frau Imke Pilgrim vorgeschlagen. Der
Schulträger hat gegen die Besetzung keine Bedenken. Der Schulausschuss nimmt
den Besetzungsvorschlag zur Kenntnis. 4.3 Stadtdirektor
Koch erklärt, die Rudolf-Steiner-Schule habe zum Schulbausanierungsprogramm
2005-2008 einen Antrag auf Bezuschussung gestellt. 4.4 Stadtdirektor
Koch berichtet, der Verwaltungsvorstand habe für künftige Ganztagsanträge von
Schulen entschieden, diese künftig nur noch mit einem abgestimmten Raumkonzept
den Ausschüssen des Rates zur Entscheidung vorzulegen. Damit könne bereits in
der ersten Phase der politischen Meinungsbildung auch über die Kostensituation
gesprochen werden. 4.5 Zu
Presseberichten über eine Schlägerei auf dem Grundstück der Hauptschule
Kreideberg teilt Stadtdirektor Koch mit, das der Täter nicht Schüler der HS
Kreideberg war. Im übrigen haben sich die hinzueilenden Mitschüler des Opfers
durch die sofortige Benachrichtigung der Schulleitung korrekt verhalten. 4.6 Stadtdirektor
Koch informiert den Schulausschuss, dass die Hauptschule Kreideberg den Wunsch
geäußert habe, der zum Schuljahresbeginn eingerichteten Wanderklasse wieder einen festen Klassenraum zuzuweisen. Dies
sei nicht ohne weiteres möglich, da alle Räume in der Schule Kreideberg
vollständig belegt sind. Zudem musste bereits vor Beginn dieses Schuljahres der
Grundschule der Werkraum entzogen werden, damit auch hier eine
Unterrichtsklasse der Hauptschule einziehen konnte. Für
den Werkunterricht war eine gemeinsame Nutzung des HS-Werkraumes zwischen den
Schulleitungen verabredet worden. Nunmehr
wird eine Lösung für die Wanderklasse gesucht. Der Gedanke, einen der drei
Betreuungsräume der Grundschule, der unmittelbar im Gebäude, im Flur der
Grundschule liegt, zu nutzen, ist auf Protest des Kollegiums und der Eltern der
Grundschule gestoßen. Die
Elternschaft würde die Aufstellung eines mobilen Unterrichtsraumes für die
HS-Klasse begrüßen. Dies könne aber von der Verwaltung nicht unterstützt
werden, da die Raumsituation in anderen Grundschulen noch beengter ist. Es
sei sicher eine gewisse „Durststrecke“ zu überbrücken, aber mit Blick auf die
Möglichkeiten durch die Einwerbung von Zuwendungsmitteln aus dem Bundesprogramm
für Ganztagsschulen könnte bei erfolgreicher Antragstellung zum Sommer 2006
bereits eine Verbesserung der Raumsituation auf dem Kreideberg möglich sein. Stadtdirektor
Koch betont, Ziel der Verwaltung sei es, bis zum Halbjahreswechsel Ende Januar
eine Lösung im vorhandenen Gebäudebestand zu finden; dazu bleibe man mit den
Schulleitungen und den Elternvertretungen im Gespräch.. Beigeordneter
Firus erklärt, er habe sich die Situation vor Ort angesehen und müsse
feststellen, dass sich die räumlichen Möglichkeiten der GS Kreideberg insgesamt
deutlich besser als die vieler anderer städtischer Grundschulen darstellen.
Andererseits könne er sich vorstellen, dass mit einer intelligenten Lösung das
Wanderklassenproblem in der HS Kreideberg für eine Übergangszeit bis zum Abschluss
der baulichen Erweiterung im Zuge der Einführung der Ganztagsschule praktikabel
gehandhabt werden kann. Das Problem sollte bis zum Ende des 1. Schulhalbjahres
mit allen Beteiligten gelöst werden. 4.7 Stadtdirektor
Koch erklärt, es gebe nach aktuellen Statistiken in Niedersachsen eine
überdurchschnittlich hohe Quote von Schulabgängern, die ohne Abschluss die
Schule verlassen Viele dieser Personen nehmen in späteren Lebensphasen Angebote
des Zweiten Bildungsweges in Anspruch, die dann aber (anders als in vielen
anderen Bundesländern) nicht staatlich organisiert sondern den Kommunen (meist
Volkshochschulen) als „freiwillige Aufgabe“ zugeordnet würden.. Er
sieht dies als grundsätzliches bildungspolitisches Manko an und schlägt vor,
dieses Thema nicht nur (wie bisher) allein im vhs-Beirat zu bereden sondern
auch einmal für eine der nächsten Schulausschusssitzungen vorzusehen. 4.8 Stadtdirektor
Koch weist darauf hin, dass das Land informiert habe, dass nach Auflösung der
Bezirksregierungen „freies“ Verwaltungspersonal in den Schulen im Einvernehmen
mit dem Schulträger eingesetzt werden kann. Er
habe die städtischen Schulen gebeten, von der Inanspruchnahme solcher
zusätzlicher Mitarbeiter zunächst abzusehen. Es erscheint geboten, hier eine
abgestimmte Vorgehensweise zu entwickeln, zumal auch hier noch nicht alle
Verfahrensfragen vom Land abschließend geklärt scheinen. Er
beabsichtige die Meinungsbildung mit den Schulen Ende Januar durchzuführen. 4.9 Der
Vorsitzende, Herr Beigeordneter Firus, dankt dem aus dem Dienst des Landes
scheidenden Regierungsschuldirektor Bodenstedt im Namen der Ausschussmitglieder
und der Verwaltung für seine wertvolle und sachgerechte Mitarbeit als Vertreter
der Bezirksregierung im Schulausschuss. Er
überreicht Herrn Bodenstedt ein Präsent. Herr
Bodenstedt dankt für die freundlichen Worte und stets gute Zusammenarbeit. Er
teilt mit, bis auf weiteres werden die RSDinnen Frau Messer und Frau Schult die
Lüneburger Schulen betreuen. Weite
Anfragen und Mitteilungen (auch nicht-öffentliche) –TOP 5 bis TOP 7-
liegen nicht vor. Der
Vorsitzende, Herr Beigeordneter Firus, schließt um 19.15 Uhr die Sitzung und
dankt allen Anwesenden für die sachliche Erörterung. Im
Anschluss an die Sitzung gibt die Leiterin der Wilhelm-Raabe-Schule, Frau Dr.
Scheuermann, den Ausschussmitgliedern die Gelegenheit den Dachboden zu
besichtigen. Die Schule hat den dringenden Wunsch die räumliche Situation zu
verbessern und im Dachbodenbereich böte sich grundsätzlich dazu eine
Alternative. Stadtdirektor
Koch erklärt, eine erste Begehung mit den Vertretern der städtischen
Gebäudewirtschaft habe bereits stattgefunden. Z.Zt. werde eine Kostenschätzung
erstellt, die dann auch in die Beratungsliste zum Schulbausanierungsprogramm
aufgenommen werden könne. Beschluss: |
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